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Festival

13/10/2015

Umwelt und Energie

Festivals, Konzerte, Events … es ist spannend, was sich in Österreich tut. Aber auch die Frage, wir mit unserer Energie umgehen, wird immer wichtiger! Wir haben uns gefragt, wie die Festivals in und um Niederösterreich an dieses Thema heran gehen: Welche Maßnahmen ergreifen die Betreiber, um Energie zu sparen? Und sind auch die Festivalbesucher bereit für Nachhaltigkeit?

#energievernuenftigernutzen

 

Nachdem ich am Nova Rock Festival meine alte Heavy-Metal- Seele befriedigt habe, suche ich dieses Mal den musikalischen Ausgleich am NU FORMS FESTIVAL – das beste Drum and Bass Festival in Österreich.

Heimat des NU FORMS FESTIVAL ist im schönen Burgenland, genauer gesagt, in Wiesen. Wiesen ist eine der besten Locations, wenn es ums Campen geht! Es sind immer genügend Parkplätze vorhanden, Toiletten und Campinggelände sind sehr sauber und auch vor der Bühne gibt es keine unangenehmen Rangeleien. Ich würde sogar behaupten, das die NUF-Besucher die umweltbewusstesten Camper überhaupt sind. Aber nicht nur das!

 

Photovoltaik-Anlage am Dach und Top im Energiesparen!

Mitten imWald gelegen, ist Wiesen prädestiniert für ein „Green Festival“ Sehr genial finde ich die eigene Photovoltaik Anlage am Dach! Wiesen verfolgt so ein ziemlich einzigartiges Erfolgskonzept in Sachen Umweltschutz und Energiesparen. Und die Location wurde bei einem Wettbewerb sogar europaweit Zweiter. Und hier noch ein Tipp für viel Sonnenenergie!


Aber kommen wir zum musikalischen Geschehen.

Es war wieder einmal ein Ohrenschmaus mit vielen tollen Acts wie Camo & Krooked, Netsky, Wilkinson, Macky Gee, The Prototypes uvm. Weitere Highlights waren das herzhafte Essen, die ausgelassene Feierlaune der Besucherscharen und die bunten Lasershows.

Alles in allem ein gut durchdachtes und geplantes Festival, das jetzt schon einen fixen Platz unter meinen Lieblings-Festivals gefunden hat! Natürlich konnte ich als EVN Energie- und Festivalreporter auch Backstage, wo ich die Festivalhosts und Elektronik Superstars „Camo & Krooked“ zum Interview getroffen habe.

Euer neues Album Mosaik ist frisch aus dem Ofen, wie fühlt es sich an, euer Meisterwerk in den Händen zu halten?

Wir sind so happy, dass es endlich draußen ist und sehr dankbar, dass es von unserer Fanbase gut angenommen und gefeiert wird. Wir sind sehr zufrieden mit dem Album und freuen uns auch schon darauf, das nächste Projekt anzugehen

Die Tour startet gerade und ihr spielt auf allen namhaften Festivals weltweit (EDC Las Vegas, Tomorrowland, Mysteryland uvm.) Ich würde behaupten, viel Platz nach oben ist da nicht mehr, oder?

Ja, wir dürfen uns über einen vollgestopften Tour-Kalender freuen, der echt keine Wünsche mehr offen lässt. Da muss man schon eher schauen, dass man sich bei dem ganzen Herumreisen nicht übernimmt und gut auf sich Acht gibt, um nicht auszubrennen. Aber gute Gigs sind da die beste Medizin!

Ich kenne kaum Künstler, die so am Boden geblieben sind und keine Starallüren haben. Wie macht ihr das?

Wir haben unsere Position durch harte, jahrelange Arbeit erkämpft und haben ganz unten angefangen. Da entwickelt man schon eine Dankbarkeit und nimmt es nicht für selbstverständlich, wenn es dann auch mal durchs Dach geht. Des weiteren sind wir auch gemütliche Jungs, die jetzt nicht glauben, dass sie was Besseres sind, nur weil sie ihr Leben voll und ganz der Musik widmen.

Wie versucht ihr in eurem privaten Bereich auf die Umwelt zu achten?
Umwelt ist uns sehr wichtig, und man versucht natürlich seinen Beitrag zu leisten, wo man kann. 

Die NUF Besucher verhalten sich in Sachen Mülltrennung/-entsorgung sehr vorbildlich, wie findet ihr das?

Beim NUF sind wir alle eine große Familie und da gehört das zusammenhelfen natürlich auch dazu, wir sind sehr froh, eine sehr nachsichtige Gemeinschaft gebildet zu haben.

Zuletzt habe ich noch MC Daxta, den wohl meist gebuchtesten MC des Landes, für ein nettes Gespräch getroffen.

Du bist momentan sehr viel unterwegs, und spielst auf allen namhaften Festivals! Wie ist es für dich in Österreich ein Heimspiel zu haben?
Ja, ich bin im Moment sehr viel am Reisen. Auch gemeinsam mit Camo & Krooked und vielen anderen Künstlern. Ein Heimspiel ist natürlich immer am schönsten, vor allem am damaligen Urban Art Forms und jetzt am Nu Forms Festival liegen immer spezielle Vibes in der Luft. Es ist schön, dass der Export aus Österreich so groß ist und wie gesagt, auf Festivals zu spielen ist immer was Besonderes. So auch am Nu Forms in unserem „zu Hause“ mit seiner DnB-Familie zu feiern ist am coolsten!

Du bist auch heuer erstmals am Tomorrowland Festival, gemeinsam mit Camo and Krooked! Wie sehr freust du dich auf diesen Auftritt?
Also, wie sehr ich mich auf den Auftritt am Tomorrowland freue, ist gar nicht zu beschreiben. Ich hätte nie zu wagen geträumt einmal auf so einer großen Bühne zu stehen – schließlich sind die Tickets immer binnen Sekunden ausverkauft. Ich würd sagen – Hard work pays off!! Es fühlt sich einfach wie ein nie endender Traum an, und ich kann das alles noch wirklich gar nicht realisieren. Aber es wird sicher der Auftritt, den ich mein ganzes Leben lang nicht vergessen werde!

Wie versuchst du auf deinen vielen Reisen die Umwelt zu schonen?
Also wenn wir auf dem Weg zu einem Auftritt sind, dann fahren wir immer mit einer Fahrgemeinschaft, oder mit dem Zug. Generell versuche ich auch immer alle Kabel auszustecken bevor ich verreise. Sonst fahr ich immer mit den ÖFFIS – first of all- to save the planet and second, es ist viel entspannter und schneller voran zu kommen in Wien.

Was tust du, im privaten Bereich, um deinen Fußabdruck auf dieser Welt zu minimieren?
Also ich versuche immer Müll zu trennen, man muss auch ehrlich zugeben, dass es nicht besonders schwierig ist, für Plastik, Papier und co einen eigene Müllcontainer zu haben. Ich würde generell meinen, dass ich ein sehr umweltbewusster Mensch bin und da nicht alleine da stehe. Ich denke, es gibt mehr Leute, die so denken wie ich. Ab und an recycle ich sogar alten Müll und bastle daraus Sachen. Last word: SAVE THE PLANET

Mehr spannende Infos rund um erneuerbare Energien und Stromsparen könnt ihr euch weiterhin bei der EVN holen.

 

 

 


Umwelt und Energie

Isabella und ich bloggen als EVN Energie & Festival Reporter!

Festivals, Konzerte, Events … es ist spannend, was sich in Österreich tut. Aber auch die Frage wir mit unserer Energie umgehen, wird immer wichtiger! Wir haben uns gefragt, wie die Festivals in und um Niederösterreich an dieses Thema heran gehen: welche Maßnahmen ergreifen die Betreiber, um Energie zu sparen? Und sind auch die Festivalbesucher bereit für Nachhaltigkeit? Gut gelaunt, was uns alles erwartet sind wir beiden Richtung Nickelsdorf gefahren… 

Natürlich waren wir beide super excited. Denn als Blogger durften wir auch in den Novarock Pressebereich, wo sich jede Menge Stars tummeln. Und so kam es auch zu dem einen oder anderen Selfie, unter anderem mit Simple Plan, Steel Panther, Alter Bridge und Turbobier.

Aber zurück zum Thema

Wir beiden waren ja nicht nur zum Feiern hier. Gleich am ersten Tag sind wir losgezogen, um von den Festivalbesuchern ein paar Statements einzufangen. Doch einmal im Campingbereich angekommen, mussten wir feststellen, dass es hier nicht jeder so streng mit der Müllentsorgung nimmt.

Aber wir können euch gleich mal beruhigen, denn im Großen und Ganzen nehmen es die Festivalbesucher sehr ernst mit der Mülltrennung und der ordentlichen Entsorgung ihrer Bierdosen etc.. Ein paar schwarze Schafe gibt es halt immer. Es gibt auch viele Müllcontainer vorort und auch das Müllpfandsystem scheinen zu funktionieren. Das Fazit – auch die wildesten Rocker haben ein Umweltbewußtsein. 🙂

Und was denken die Musiker…

Unser wohl witzigstes Erlebnis war das Interview mit Steel Panther. Ihr Beitrag zum Energiesparen: anstatt auf der Bühne Ventilatoren zu verwenden, lassen sie sich von den riesigen Rädern des anliegenden Windparks anblasen. Sehr kreativ.

 

 Das Line Up – der helle Wahnsinn… 

Zwischen unseren Interviews haben wir uns natürlich auch die eine oder andere Band reingezogen. Unsere persönlichen Highlights waren Alter Bridge, Five Finger Death Punch, Green Day und natürlich Linkin Park, der Headliner des ersten Tages.

Ausrasten zwischen den anstrengen Festivaltagen konnte man sich heuer auch erstmals am Novarock Green Campingplatz, der besonders für ruhesuchende Festivalgäste angedacht ist. Man sieht, die Festivalveranstalter bemühen sich, das „Green Festival“ Angebot von Jahr zu Jahr zu verbessern.  

 Hier ein Eindruck von der Mainstage beim Konzert von Five Finger Death Punch.

Resumée

Das heurige Novarock war einfach nur Geil! Überzeugt euch selbst….

Apropos – für unsere EVN Reporter geht es jetzt übrigens weiter aufs Frequency Festival, dem absoluten Highlight im August! Mehr spannende Infos rund um erneuerbare Energien und Stromsparen könnt ihr euch weiterhin bei der EVN holen.

Alles Liebe,

Nadine


Umwelt und Energie

EVN Blog #2

Donaufestival in Krems: Das etwas „andere“ Festival

Unter dem Hashtag #energievernuenftigernutzen schreibt die 26-jährige Nadine über das Donaufestival 2017!

Ich heiße Nadine, bin 26 und komme aus Dross in Niederösterreich. Ich arbeite seit 2013 als International Hair & Make Up Artist, bin viel auf Fotoshootings und Filmsets unterwegs und betreibe auch eine Website www.nadine-mayerhofer.at Weitere Leidenschaften von mir sind Musik und Events, und da ich mich ebenfalls sehr für Umweltschutz stark mache, habe ich mich entschlossen, als EVN Energie- & Festival Reporterin mitzumachen.

Wieviel Energie verbraucht ein 3-tägiges Sommer Festival eigentlich? Es sind cirka 120.000 Kilowattstunden Strom und damit könnte man locker eine Kleinstadt versorgen. Auch wenn das jede Menge Strom ist, so wäre es zumindest gut, wenn der Strom aus einer nachhaltigen Quelle kommt.

 

Saubere Energie direkt von der Sonne: die EVN Photovoltaikanlagen in Zwentendorf

Ideen Festivals grüner zu gestalten gibt es viele: Verkehrsaufkommen, Abwasser, Toiletten, Abfall, Verpflegung… Das heißt konkret: Die Festivalbesucher sollen mit öffentlichen Verkehrsmittel anreisen oder Carsharing nützen, der Müll vor Ort soll getrennt werden, umweltschädliche Chemietoiletten soll vermieden werden und bei der Gastro sollen Lebensmittel aus der jeweiligen Region und Öko-Produkte bevorzugt werden!

Auch Festivals wie das Novarock setzen verstärkt auf Umweltschutz!

Ein Festival zu veranstalten heißt auch nicht zwangsläufig eine ganze „Stadt“ (mit zig Bühnen, etc..)  mitten in der freien Natur aufzubauen. Man kann ein Festival auch mit bestehender Infrastruktur veranstalten. Und so ein Festival ist das Donaufestival in Krems – eine herausragende Kunst & Kulturveranstaltungsserie, die jedes Jahr über 2 Wochenenden im Frühling stattfindet. Das Donaufestival begeistert dabei mit einem Mix aus Kunst, Performance, DJs und Bands abseits des Mainstreams.

Kunst ist ansteckend > Das Motto des diesjährigen Donaufestivals

Als EVN Reporterin durfte ich vor Ort mit vielen unterschiedlichen, netten Menschen austauschen. Unter anderem war es ein tolles Erlebnis den neuen Leiter des Donaufestivals Thomas Edlinger zu interviewen. Viele von euch kennen ihn sicher von der FM4 Radiosendung „im Sumpf“ oder der Fernsehsendung „Willkommen Österreich“. Hier ein kurzer Auszug von meinem Interview.

Nadine:  Hallo Thomas, Wie war es für dich die künstlerische Leitung des Donaufestivals heuer erstmals zu übernehmen?
Thomas Edlinger: Mit einem Wort gut! Aber auch herausfordernd und anstrengend. Das Donaufestival war ja immer schon toll gemacht und es war gar nicht so einfach, da neue Akzente zu setzen. Die ersten Tage waren euphorisch und die Stimmung war super. Ich bin total glücklich wie das Donaufestival 2017 bisher gelaufen ist. 
Nadine: Man kann das Festival ja nicht mit einem klassischen Open Air Event wie dem Frequency vergleichen, oder? 
Thomas Edlinger: Ja genau. Wir sind ein Festival das keine Genregrenzen kennt und weit über den Begriff des klassischen Musikfestivals hinausgeht. Genau in diesem Moment findet  eine  wortlastige Performance statt, daneben gibt es ein Konzert der Synthesizer Pioniere Silver Apples…  Ein paar Meter weiter wiederum zeigt eine Galerie Videoarbeiten, die mit Wärmebildkameras gemacht wurden. Kurzum, verschiedene künstlerische Formate kommen hier zusammen. 
Nadine: Wie steht ihr eigentlich zum Umweltschutz und Energiesparen? 
Thomas Edlinger: Das finden wir wichtig und gut! Na klar, Veranstaltungen brauchen eine gewisse Energie an Licht, Sound etc… Wir versuchen aber eine gewisse Politik der Nachhaltigkeit in vielen Dingen walten zu lassen, das geht von der Gastronomie, die anderes gestaltet ist,  bis hin zu sehr behindertengerechten Formaten. 
Nadine: Eines ist euch jedenfalls gelungen. Ich habe noch nie so ein sauberes Festival wie das Donaufestival miterlebt Danke für das nette Gespräch!   

Ich mit Thomas Edlinger im Interview

Weiteres traf ich auch auf die Gruppe Colin Self die, wie ich finde, ein kunterbunter Haufen ist, der sich gefunden und lieben gelernt hat! Ihre Show war mit toller Musik und guten Gesangseinlagen gespickt. Ebenfalls genial war die Performance der britischen Elektroniklegende „Actress“

ACTRESS LIVE AM DONAUFESTIVAL (c) David Visnjic/donaufestival!

 

Das Konzert von Silver Apples fand in der Minoriten Kirche in Krems/Stein statt, was natürlich eine atemberaubende Location für das Konzert war. Das tolle Gewölbe der Kirche ergab eine wunderbare Akustik für die psychedelisch-elektronische Musik, des mittlerweile 79 jährigen Simeon Oliver Coxe.

Silver Apples live am Donaufestival (c) David Visnjic/donaufestival

Zusammenfassend kann man sagen, dass das Donaufestival bewiesen hat, welch tolles Kulturangebot es in Niederösterreich gibt. Ich kann es jedem nur ans Herz legen dem Donaufestival in Krems nächstes Jahr einen Besuch abzustatten!

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